Autogenes Training lernen - Ausbildungs-Kurse in NRW und BW - Tel. 0172 439 5550

Sie erhalten bei uns zwei Ausbildungsseminare in einem Termin.
Autogenes Training Erwachsene und Autogenes Training für Kinder
Autogenes Training speziell für Kinder im Schulalter. Spielerisch Entspannung und Körperbewusstsein lernen, fit für Schule und Freizeit sein. Entspannungstechniken ermöglichen Kindern eine wertvolle und besinnliche Beschäftigung. Die Kinder lernen, den Wechsel von körperlicher Anspannung zur Entspannung zu nutzen, um die Umschaltung zwischen Aktion und regenerierenden Prozessen zu fördern.
Es erfährt, dass es seinen Körper durch Gedanken selbst beeinflussen und steuern kann, dass ihm der Körper "gehorcht", und erlebt so eine zunehmende Stärkung des Selbstbewusstseins.
Darüber hinaus erfahren sie dabei, dass das gesamte Leben durch Polaritäten, zwischen denen man sich ständig hin- und herbewegt, geprägt ist. Es ist inzwischen allgemein anerkannt, dass die autogenen Formeln speziell für Kinder in Geschichten und Spielen wirksam integriert werden können.
Sie erhalten bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung die Zertifikate:
LeiterIn Autogenes Training und LeiterIn Autogenes Training für Kinder.


Was ist Autogenes Training?


Autogenes Training ist das bekannteste Entspannungsverfahren. Die Entspannung entsteht autogen (d. h. selbstentstehend) in der eigenen Person und führt zum Abbau von
Überspannungen und zum Aufbau von Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung. Im Autogenen Training verbinden wir die geistige, gefühlsmäßige und körperliche Ebene mit autosuggestiver Selbstbeeinflussung, die sich mittels Körperwahrnehmung auf Zustandsveränderungen in den Organfunktionen richtet. Wir werden uns unserer Ganzheit bewusst und lernen ganzheitlich zu leben. Mit dem von Prof. J. H. Schultz (1884-1970) entwickelten Autogenen Training (AT) ist es möglich, selbstgesteuert Entspannung zu erzeugen. Autogenes Training heißt, mit eigenen suggestiven (d. h. selbstbeeinflussenden) Kräften körperliche und seelische Entspannung einüben und hervorrufen zu können.

Empfindungen, die beim Autogenen Training auftreten, lassen sich mit Vorgängen im Organismus erklären Die Übungen des Autogenen Trainings bewirken nachweisbare Entspannung in unserem Körper. Suggerieren wir uns z. B. eine Wärmeempfindung im Autogenen Training, kommt die Wärmewahrnehmung dadurch zustande, dass sich Blutgefäße in den angesprochenen Körperbereichen erweitern.

Das Autogene Training hat ein allgemeines und ein spezielles Ziel. Zum einen wird eine umfassende Entspannung sowie eine dauerhaft bessere Regulation der Körpersysteme gefördert; dies entspricht einer umfassenden Änderung des Erregungsniveaus. Zum anderen, lässt sich die eingeübte- Entspannungsfertigkeit nutzen, um sich in jeder belastenden Situation sofort durch Einsatz des Erlernten helfen zu können. Auch bei ursprünglich körperlichen Leiden ist das Autogene Training hilfreich.

Das autogene Training ist ein ganzheitliches Verfahren, das die Einheit von Körper und Seele fördert. Durch positive Selbstinstruktion kann man z.B. auch den "inneren Schweinehund" und damit körperliche Leistungsgrenzen überwinden. Autogenes Training funktioniert so, dass man im Geiste bestimmte Formeln ständig wiederholt. Diese Formeln zeigen ihre positive Auswirkung im Körper und man ist in der Lage Herausforderungen besser zu bewältigen und aktiv und dynamisch dem Leben gegenüberzutreten. Die suggestiven Fähigkeiten des Menschen werden im autogenen Training bewusst gemacht, sie lassen sich trainieren und hilfreich anwenden.

Im autogenen Training lernt man, dem Körper Zeichen zu geben, auf die er sich entspannen soll. Diese Zeichen sind die Formeln des autogenen Trainings. Eine zur Schwereübung zugehörige Formel lautet z.B.: "Arme und Beine ganz schwer", woraufhin mit einiger Übung ein Entspannungszustand erreicht wird, der tatsächlich Schwere in den Extremitäten erleben lässt. Stufenweise werden weitere Teilübungen eingeführt: Wärme-, Atmungs-, Herz-, Sonnengeflechts- und Stirnübung. Auf diese Weise kommt es zur ganzheitlichen Entspannung.

Autogenes Training hat sich inzwischen zu einer der erfolgreichsten und beliebtesten Methoden der medizinischen und psychotherapeutischen Entspannungstechnik entwickelt.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben die hohe Wirksamkeit des autogenen Trainings unter Beweis gestellt.


Ihr Vorteil: kleine Gruppen für die individuellen Lernergebnisse

Inhaltsübersicht:

Weiterentwicklung des Autogenes Trainings und der Psychodynamik der Entspannung, Variation von Grundübungen mit einer Erweiterung der "Organübungen", Achtsamkeit der Selbstversenkung und ihre Wirkungen, Entwicklung der individuellen formelhaften Vorsatzbildung mit ihren Auswirkungen im Alltagsleben, Einflussmöglichkeiten zur Schmerzregulierung, aktuelle Untersuchungen und Fragen zur Wirksamkeit, didaktischer Aufbau eines Kurses.

Methodische und didaktische Aspekte:


Ganzheitlicher Ansatz: Psychosomatischer Ansatz,
Vertrauensvolle Kooperation zwischen Klient und Behandler, u. U.
psychotherapeutische Interventionen

Autosuggestive Methode: So wenig wie möglich heterosuggestive
Einflußnahme, keine Hypnose als Methode

Übungen nach J. H. Schultz: Möglichst alle Übungen in einem Kurs.

Kontrolle der Effekte (unbedingt erforderlich): Besprechen der
Empfindungen und Wahrnehmungen

Vorsatzbildungen: Standardformeln im Grundtraining und
Erarbeitung Formelhafter Vorsätze im weiteren Verlauf
des Trainings.